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Besuch in Bukarest (Rumänien)

Am Freitag 6. Dezember, reiste ein 8 köpfiges Team aus dem Zürcher Oberland nach Bukarest. Bepackt mit 13 Koffern mit Weihnachtsgeschenken , Brillen und handgestrickte Socken und Pulloverli.

Wir besuchten mit unserem Romapastor und seinem Nachfolger und drei Uebersetzern  sechs verschiedene Romasiedlungen rund um Bukarest. Ueberall wurden wir schon erwartet. Unser Programm bestand aus einer Geschichte und  dann etwas passendes zum Basteln. Dann einen Input passend zum Thema für die Erwachsenen und einem Gebet .Es gab viele gute Gespräche mit den Bewohnern , die in bitterster Armut leben.

Sie wohnen in äusserst primitiven Bretter- oder Steinhäusern, bei denen der Wind durch alle Ritzen zieht.

Es hat einige Brunnen, bei denen man das Wasser aus der Tiefe mit einem Kübel herauszieht. Toiletten irgendwo in einem Bretterverschlag mit einem Loch  im Boden und einem Kübel daneben.

Unser Pastor Moise hat in einer solchen Siedlung mit Spendengeld von Hope ein einfaches Haus für 6 Kinder im Alter von 8 bis 17 Jahren gebaut, die völlig allein auf sich gestellt sind. Ihre Eltern haben sich abgesetzt und die Kinder allein zurückgelassen. Sie werden mitverpflegt von den Nachbarn.

 

Das Haus besteht aus zwei Räumen mit je einem Ofen und einem Bettsofa. Im einen Raum schlafen die drei Mädchen und im anderen die drei Buben. Der eine Ofen ist zugleich Kochstelle. Toiletten und Wasser sind draussen wie hier üblich. Moise wollte das unbedingt noch vor dem strengen Winter mit Temperaturen bis 40 Grad unter null, bauen. Die Kinder haben ihr Haus mit grosser Freude und Dankbarkeit  gezeigt.

Ein weiteres sehr einfaches Haus aber mit einem Ofen konnte er bauen. Das ist gedacht um eine Schule für diese ca. 60  Romakinder anzubieten und auch Sonntagsschule und Gottesdienste und weitere Treffen.

Danach verteilten wir die vielen Weihnachtsgeschenke an die Kinder.  Diese habe sich sehr gefreut darüber. Dazu bekam jede Familie einen reichhaltigen Lebensmittelsack mit Grundnahrungsmitteln.

Das alles wurde möglich durch die vielen Spenden aus der Schweiz.

Im Namen der vielen Leute möchten wir uns bedanken dafür.