Weihnachten auch für Romakinder in Bukarest

Am 9. Dezember reiste ein elfköpfigs Team aus dem Zürcher Oberland nach Bukarest. Mit dabei 18 Koffer Weihnachstspäckli, Stricksachen, Zahnbürsten und Zahnpasten und Schokoladen.

Sogar ein Lammfellmantel und ein Kaninchenfellmantel waren dabei. Das Ziel war ein Romapastor, der im Jahr 2000, christliche Schulen, Aufgabenhilfen und Sonntagsschulen für Romakinder gegründet hat.

Die öffentlichen Schulen sind eigentlich gratis, das Schulmaterial muss aber selber bezahlt werden. Das ist gerade für Romafamilien eine grosse Herausforderung, weil sie ja meist nicht über ein geregeltes Einkommen verfügen. Oft fehlt ihnen auch das Wissen, dass die Schule für die Kinder sehr wichtig ist. Viele können selber nicht lesen und schreiben. Die Kinder erhalten im Anschluss an den Unterricht ein einfaches Mittagessen. Das ist für manche Kinder das Highligth des Tages.Bei Pastor Moise wird die Schule aus Spenden aus der Schweiz finanziert.
 
In diesen Tagen haben wir fünf verschiedene Schulen und Sonntagsschulen in abgelegenen Romadörfern besucht. Mausi, die Stoffmaus, hat überall mindestens fünfzig Kinder begrüsst. Dann hörten sie eine Bildergeschichte von Willi Waschbär, der immer eigene Wege ging und sich so in grosse Gefahr begab. König Leo, der Löwe, rettete ihn im letzten Moment. So ist es auch mit uns Menschen, wo die Gefahr am grössten ist, ist Gott ganz nahe. Die Bedingung ist, dass wir ihm vertrauen.

Danach bastelten wir mit den vielen Kindern. Sie überzogen mit farbigem Seidenpapier ein Gläschen, bekamen einige Sterne um darauf zu kleben und zwei Rechaudkerzen zum Anzünden. Danach wurden die Geschenke aus der Schweiz verteilt. Sie haben sich sehr gefreut darüber, ist doch für so etwas überhaupt kein Geld vorhanden.

 
Im Anschluss wurde an jedem Ort Lebensmittelsäcke an besonders bedürftige Familien und Einzelpersonen verteilt. Wenn die grosse Kälte einbricht werden weitere Säcke verteilt.
All unseren Spendern von Weihnachtspäckli, Stricksachen, Zahnbürsten und Zahnpaten und Beträge möchten wir herzlich danken. All das Mittragen im Gebet ist uns sehr wertvoll.
Bilder können auf unserer homepage www. hope-sozialwerk angeschaut werden.

 

 

Fotos: Chistian Bärtschi