Besuch in Bukarest

Letzten Dezember war es wieder soweit: 10 Personen aus der Schweiz flogen für ein verlängertes Wochenende nach Bukarest, um dort Moise Marin und seine Schulen für Romakinder zu besuchen. Auch diesmal waren wir wieder eine bunt zusammengewürfelte Truppe. Wir erzählten die Geschichte von Willi Waschbär, der an einem grossen Rennen teilnahm. Natürlich ging sein Plan, eine Abkürzung zu nehmen, gründlich schief. Doch kam König Leo rechtzeitig zu Hilfe und Willi konnte das Rennen beenden und den Siegespreis empfangen. Zur Vertiefung der Geschichte verzierten wir mit den Kindern, Teenagern und den Erwachsenen eine goldene Papierkrone. Diese wurde anschliessend von allen mit grossem Stolz getragen. Auch dieses Jahr durften wir wieder Weihnachtsgeschenke und Lebensmittelpakete verteilen. Die leuchtenden und erwartungsvollen Augen zu sehen ist jedes Mal sehr bewegend. Traurig stimmte uns die Begegnung mit den Romas auf einer Strasse mitten in Bukarest. Ihnen konnten wir ebenfalls Lebensmittel bringen. Sie mussten ihr Haus verlassen, weil die ursprünglichen Besitzer von vor der kommunistischen Zeit ihr Eigentum wieder eingefordert hatten. Bis jetzt haben diese Leute kein anderes Haus gefunden und leben in Zelten und Holzverschlägen am Strassenrand – und das im eisigen Winter! Doch es gibt auch bei den Rumänen Menschen, denen solche Dinge nicht gleichgültig sind. Als wir dort waren, kamen einige und brachten diesen Leuten warmes Essen. Die Not in Rumänien, auch in der heutigen Zeit, ist sehr gross. Hinter den imposanten Häusern im Stadtzentrum herrscht bittere Armut. Besonders bei den Romas. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, die Not der Ärmsten zu lindern.

Wir möchten Ihnen herzlich danken für Ihre Anteilnahme am Leben der Romas in Bukarest.