Romas in Rumänien

Das ist das Signet der Siloam-Schule für Roma-Kinder in Bukarest. In dieser christlichen Privatschule können Romakinder ihr Schulwissen verbessern.

Die Roma sind sesshaft und wohnen in grossen Wohnblöcken oder kleinsten Holzhäuschen. Ihr Verkehrsmittel in den Dörfern sind Pferdewagen, mit denen sie Arbeiten ausführen, z.B. Metall sammeln oder Brennholz, um ihre Häuser zu beheizen.

Der Winter ist eine besonders schwierige Zeit, da die Häuser nicht isoliert sind. Zudem ist die Temperatur um einiges kälter als bei uns. Das Wasser holen sie aus einem Zieh-Brunnen im Garten. Ebenfalls die Toilette, ein Bretterverschlag, befindet sich in der hintersten Ecke des Gartens.

Für viele, vor allem Väter, ist der Alkohol ein täglicher Begleiter. Oft suchen vor allem Männer Arbeit im Ausland und die Mütter arbeiten im Land. So sind viele Kinder oft sich selber überlassen.

Gerade deshalb sind die Lebensmittelsäcke, die wir in der Weihnachtszeit an Bedürftige verteilen, sehr willkommen. Die Wohnsituation in vielen Romasiedlungen, wo schätzungsweise 2,3 Millionen Romas leben, ist schlimm. Viele Mitglieder, der in Rumänien oft verachteten Roma hören in der Kirche zum ersten Mal, dass sie von Gott geliebt und angenommen sind. Diese Liebe verändert ihr Leben und gibt ihnen Wertschätzung.